Preise und Zusammensetzung bei Knabstruppern!

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Preise und Zusammensetzung bei Knabstruppern!

Beitragvon Coco1983 » Fr 30. Jul 2010, 14:28

@ Burgfräulein... ich schieb das mal jetzt unter Zucht...! :mrgreen:
Knabstrupper barock, was sonst???
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Re: 8 Knabstrupper Fohlen und Jährlinge zu verkaufen

Beitragvon domino1309 » Mi 11. Aug 2010, 16:01

Hallo!

Warum muss ein Knabstrupper Fohlen/Jährling immer sofort z.B. 4.000,00 EUR kosten? Und ein Shetty z.B. nur 400,00 EUR??? Eine Entwurmung und Imfpung und Eintragung kostet beim Shetty doch fast genauso viel!?!

Außerdem wenn für den "Züchter" ja keine Kosten für Bedeckung und Unterstellen anfallen und er viell. noch Heu und Stroh selbst machen kann, warum soll er dann nicht die Fohlen quasi zum "Selbstkostenpreis" abgeben können??

Außerdem finde ich es gut, dass Leute mit nicht so viel Budget auch die Chance bekommen können einen Knabstrupper zu kaufen. Nur weil sie weniger Geld in der Tasche haben, werden diese sich doch nicht auch gleich weniger gut um ihr Pferd kümmern.

Also ich kenne auch Leute mit Geld die ihre Pferde haben elendig verrecken lassen!!!!

Dies nur am Rande...
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Re: 8 Knabstrupper Fohlen und Jährlinge zu verkaufen

Beitragvon CasaChabeli » Mi 11. Aug 2010, 17:03

domino1309 hat geschrieben:Hallo!

Warum muss ein Knabstrupper Fohlen/Jährling immer sofort z.B. 4.000,00 EUR kosten? Und ein Shetty z.B. nur 400,00 EUR??? Eine Entwurmung und Imfpung und Eintragung kostet beim Shetty doch fast genauso viel!?!

Außerdem wenn für den "Züchter" ja keine Kosten für Bedeckung und Unterstellen anfallen und er viell. noch Heu und Stroh selbst machen kann, warum soll er dann nicht die Fohlen quasi zum "Selbstkostenpreis" abgeben können??

Außerdem finde ich es gut, dass Leute mit nicht so viel Budget auch die Chance bekommen können einen Knabstrupper zu kaufen. Nur weil sie weniger Geld in der Tasche haben, werden diese sich doch nicht auch gleich weniger gut um ihr Pferd kümmern.

Also ich kenne auch Leute mit Geld die ihre Pferde haben elendig verrecken lassen!!!!

Dies nur am Rande...



Hallo Katja,
.... weil NIEMAND Geld zu verschenken hat, im Besonderem kein Züchter! ;)

Wenn man sich z.B. u.a. den Pferdemarkt anschaut, dann erklärt sich vieles von Selbst - im Besonderem wenn ich mir oft den Futterzustand, bzw. den ganzen Zustand der Tiere anschaue.

Da kann man sich an 5 Fingern die momentane Situation selbst zusammen BASTELN!
... AUSNAHMEN bestätigen natürlich die Regel! ;) ;) ;)
Leider sehr selten! :oops: :roll: ;)


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Re: 8 Knabstrupper Fohlen und Jährlinge zu verkaufen

Beitragvon knabbi » Mi 11. Aug 2010, 17:38

domino1309 hat geschrieben:Hallo!

Warum muss ein Knabstrupper Fohlen/Jährling immer sofort z.B. 4.000,00 EUR kosten? Und ein Shetty z.B. nur 400,00 EUR??? Eine Entwurmung und Imfpung und Eintragung kostet beim Shetty doch fast genauso viel!?!

Außerdem wenn für den "Züchter" ja keine Kosten für Bedeckung und Unterstellen anfallen und er viell. noch Heu und Stroh selbst machen kann, warum soll er dann nicht die Fohlen quasi zum "Selbstkostenpreis" abgeben können??

Außerdem finde ich es gut, dass Leute mit nicht so viel Budget auch die Chance bekommen können einen Knabstrupper zu kaufen. Nur weil sie weniger Geld in der Tasche haben, werden diese sich doch nicht auch gleich weniger gut um ihr Pferd kümmern.

Also ich kenne auch Leute mit Geld die ihre Pferde haben elendig verrecken lassen!!!!

Dies nur am Rande...

Mmmh,ja...wenn du später selber züchten solltest mit deiner Stute,dann wirst du wahrscheinlich manches anders sehen als jetzt.Kommt halt immer drauf an,auf welcher Seite man gerade steht. Klingt überheblich,ist aber nicht bös gemeint,sondern spricht eher aus meiner ERfahrung heraus.
Ein gutes Pferd kostet in der Regel eben auch gutes Geld. So ist das nunmal im Leben!
Und warum sollte ein Züchter seine Nachzucht zum Selbstkostenpreis abgeben? Reine Nächstenliebe? Würdest du es tun? Einfach nur so?
KLar gibt es auch Leute,die günstig Pferde gekauft haben und gut mit umgehen und viel Geld im nachhinein reininvestieren. Und sicherlich auch Leute mit viel Geld,die nicht gut mit ihren PFerden umgehen.... ABer Ausnahmen bestätigen halt auch die Regel meistens!
Und warum bitte nicht auf einen guten Knabstrupper sparen,wenn man nicht viel Geld hat und halt etwas länger mit dem Kauf warten? Wäre doch auch ne Alternative und man würde dann schätzen,was ein Züchter leistet an Vorarbeit.
Billigpferde machen schlicht den Markt kaputt und eben auch die "Marke" einer Rasse bzw.deren Ruf! So ist das nunmal...bestes Beispiel sind ja Barockpferde anderer Rassen,wo jeder weiß,daß sie nicht billig sind.
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Re: 8 Knabstrupper Fohlen und Jährlinge zu verkaufen

Beitragvon knabbi » Do 12. Aug 2010, 08:57

Ich meine im übrigen nicht die Einzelfälle von günstigen Pferden aus Notsituationen heraus oder aus anderen dringlichen Gründen,sondern von "Massenwaren"!!!
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Re: 8 Knabstrupper Fohlen und Jährlinge zu verkaufen

Beitragvon CasaChabeli » Do 12. Aug 2010, 09:13

Moin, Moin Sabine,

... ich denke - dass haben wir doch alle gemeint! ;)

Es geht nicht um Hobbyzucht, von ---> Liesel x schicker Hengst = Fohlen zum SELBSTBEHALTEN!
.... muss dann aber doch weg! :roll:
Ist aber wahrscheinlich in liebevolle aufgewachsen und kann ein nettes Freizeitpferd für kleines Geld werden / sein! :P

Es geht er um Überschussproduktion, die schlecht versorgt ist! ;)

... ein sogenannter Überbestand!


Ich dachte eigentlich * Überbestand * heisst - Tiere aus der Zucht zu selektieren.

UND nicht noch dem MOTTO:
... HILFE - die haben sich alle vermehrt - wat nu - der WINTER kommt??? :mrgreen: :oops: :cry: :? ;)


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Re: 8 Knabstrupper Fohlen und Jährlinge zu verkaufen

Beitragvon Eline » Do 12. Aug 2010, 22:27

... HILFE - die haben sich alle vermehrt - wat nu - der WINTER kommt???


*lol* erinnert mich an die Haffizüchter ..... im Nachbardorf traff grad wieder ein LKW voll ein :?

p.s. unser Rudi (Noriker) kam aus so einer "Zucht" Almende und hups ...wohin damit ..... der Gute ist mittlerweile unser teuerstes Pferd im Stall, was der an TA- Kosten in den ersten Jahren aufgefressen hat, übersteigt den Kaufpreis + TA Kosten meiner 3 Knabbinen :roll:

wobei obiges Posting ja nicht so sein muß, Rudi wäre in seinem Zustand nie durch eine Körung gekommen ....
vielleicht gibts ja doch noch Schnäppchen :D
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Re: 8 Knabstrupper Fohlen und Jährlinge zu verkaufen

Beitragvon Burgfräulein » Fr 13. Aug 2010, 11:20

:evil: schrecklich ist das mit den Haffis! Laßt uns bitte alle an einen Strang ziehen. So etwas will doch keiner!!!!! Wir müssen uns da alle einig sein: Erhaltungszucht statt Vermehrungszucht. Klasse statt Masse oder von mir aus - mit Masse ;) oder Weniger ist mehr... Wie Sabine schon meinte, Knabstrupper sollten so ein Image wie die P.R.E´s oder Lusitanos z.B. bekommen. Eine schöne und seltene Pferderasse. Nicht für den bestimmt, der vor hat Kapital aus ihnen zu schlagen. Das ist totaler Mist!!!! Ob jmd. züchten will oder nicht, Knabstrupper sind etwas Besonderes und das sollen sie auch bleiben.
Wir im Norden beobachten ein ähnliches Schicksal wie bei den Haffies, bei den Friesen. Oft hat die Masse an Fohlen, die durch die "Modepferd"-Erscheinung , die aus dem Boden gestampft wird, Mangelerscheinungen und Fehlstellungen wie Ataxie, Unterernährung, Lungenkrankheiten ect. Was nicht verkauft wird, landetet dann auf Europas größtem Pferdemarkt in Holland, wo der Rest, der nicht weggeht ein "S" für Schlachter auf dem Hintern gestempelt bekommt. Ich hasse solch gewissenlose Züchter. Scheiß Kapitalismus!!!!! :evil: Scheiß Vermehrungszucht!
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Re: 8 Knabstrupper Fohlen und Jährlinge zu verkaufen

Beitragvon Burgfräulein » Fr 13. Aug 2010, 11:29

Rechtzeitig vorm Winter (3. Sonntag im Oktober) findet der Pferdemarkt in Zuidlaren statt... Habe mir diesen Kackmarkt (sorry für meine Wortwahl, aber das macht mich nur wütend) einmal und nie wieder gegeben. Das ist echt das oberallerletzte. Da trifft man ganz viele "tolle" Überbestandszüchter :evil: :cry: :evil: Mir brauchen die jedenfalls nicht kommen!! Die kriegen von mir Wind von vorne! Von solchen Idioten sollte man echt kein Pferd kaufen und die damit noch in ihrem Handeln unterstützen :?
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Re: 8 Knabstrupper Fohlen und Jährlinge zu verkaufen

Beitragvon CasaChabeli » Fr 13. Aug 2010, 12:02

... ja Vanessa,

Du hast es echt auf den PUNKT gebracht, aber so isses!!! :idea:
Ich kann Dir nur zu Deinem STATEMENT gratulieren!!! ;) ;) ;)

Da habe ich noch vor Jemanden mehr Respekt, der vielleicht Kaltblüter zum SCHLACHTEN züchtet – …. auch wenn es nicht mein Ding ist!!! :roll:


Diese ewige Tiervermehrung und dann übernimmt keine Verantwortung für die Tiere,
echt – … das KOTZT einen wirklich, wirklich an – SORRY!!!

Aber so isses – man tut den armen Tieren keinen gefallen damit!

Wie gesagt, Notverkaufe gibt es immer.
Lebenssituationen sind leider nicht kalkulierbar, dass kann UNS ALLE treffen!
Schneller als einen lieb ist! :oops: :oops: :oops:

Aaaaaaber SINNLOS vermehren UND es dann noch nicht mal wirklich als *LEBEWESEN* zu schätzen und verantwortungsbewusst zu behandeln und entsprechend ein passendes zu Hause zu finden - .... ach nee - da blutet mir echt mein Herz!!! :cry: :cry: :cry:

Aber die Welt werden wir eh nicht RETTEN können!!! :roll: :? :oops:

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Re: 8 Knabstrupper Fohlen und Jährlinge zu verkaufen

Beitragvon domino1309 » Fr 13. Aug 2010, 12:12

Hallo!

Ja, den stimme ich auch zu.

Ich versuche auch immer beide Seiten zu sehen bzw. versuche ich zu verstehen "warum" ein "Züchter" z.B. jetzt 8 Fohlen hat und diese eben "günstiger" verkauft als ein Züchter der viell. nur 1 Fohlen hat.

Hier möchte ich noch einmal die Hundezucht zum Vergleich nehmen - weiß es allerdings nur wie es bei den Dalmatinern ist, bei anderen Rassen kann dies ja schon wieder ganz anders sein.

Ein richtiger Züchter gehört ja einem Zuchtverband an. Bei der Hundezucht werden die Welpen ja abgenommen. Ähnl. der Vorstellung der Fohlen zwecks Eintragung und Kennzeichnung. Bei der Hundezucht ist es jedoch so, dass je nach Verein dem ich angehöre dort alle Tiere gleich viel kosten - Plus Minus 200,00 EUR je nach Region.

Warum geht das in der Pferdezucht nicht auch so? Zumindest halt bei Fohlen gestaffelt nach Alter, Geschlecht u. Farbe z.B.

Dann hätten seriöse Züchter nicht immer das Problem mit der Konkurrenz die auf Masse züchtet und somit den Markt kaputt macht. So könnte evtl. Massenzucht auch verhindert werden, weil ein Züchter weiß, dass er seine Pferde zu diesen Preisen eben niemals los werden würde wenn er gleich 10 Fohlen hat...

Es ist doch eigentlich eine Mischkalkulation die letztlich immer auf das Gleiche raus läuft. Wenn ich Haltung der Stute, Kosten fürs Decken, Kosten des Fohlens bis zum Absetzen rechne, müssten diese doch eigentlich bei jedem Knabstrupper Züchter relativ gleich sein, oder?? Klar hat der eine Züchter einen eigenen Hengst, dafür wiederum viell. kein eigenes Weideland...daher ja auch Mischkalkulation.

Wenn ich dann aber jedoch sage mein Fohlen soll aber 8.000,00 EUR kosten weil es bunt ist und eine seltene Abstammung hat, dann darf ich mich nicht wundern od. böse sein, wenn auf der anderen Seite ein anderer Züchter für sein Fohlen eben weniger haben will!! Letztlich kann weder der eine Züchter den hohen Preis verbieten oder der Andere den niedgrigen Preis 8-)

Aber das Preisproblem ist nicht nur in der Knabstrupper Zucht, sondern wohl in jeder Pferdezucht ein Thema...

O.g. Züchter hat sich halt eben selbst "einen Bock geschossen" weil er viele Stuten tragend bekommen hat und nun eben schauen muss all die kleinen Racker entsprechend gut unterzubringen :oops:

Aber noch eine Frage zu dem o.g. Züchter, warum sollten seine 8 Fohlen, die ja alle eingetragen sind und auch Papiere haben - also alle einem Zuchtrichter vorgestellt wurden!!! -, schlechter sein als die oder das Fohlen eines anderen Züchters der nur 1 od. 2 Fohlen pro Jahr hat?? Lassen wir die Tatsache jetzt einmal weg, dass ich natürlich 1 Stute mit 1 Fohlen besser versorgen und die nötige Aufmerksamkeit schenken kann, als 8 Stuten mit 8 Fohlen :roll:

Nur weil dort 8 Fohlen laufen, müssen diese ja nicht unterernährt oder zwangsläufig mit Fehlstellungen behaftet sein...

Und schade finde ich, dass "günstiges" Pferd immer gleichgestellt wird mit "kostenintensiverem Pferd"...man kann es echt bald nicht mehr hören...da steckt man doch nun wirklich nicht drin!! :|
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Re: 8 Knabstrupper Fohlen und Jährlinge zu verkaufen

Beitragvon apollo » Fr 13. Aug 2010, 15:34

Hallo Knabstrupper-Fans,

Da sich die Diskusion hier recht spannend ausgebreitet hat, gebe ich jetzt auch als Nicht-Züchter und Nicht-Verkäufer meinen Senf dazu. :mrgreen: Ich bin ja nur Halterin und spreche daher eher aus den Augen eines Käufers.

Wie sagte der alte Bauer in meinem Stall immer ... und er hat nicht so sehr unrecht ;) ....
"Ein Pferd ist das Wert was der Schlachter zahlt .... alles andere ist Idealismus"

aber auch der alte Bauer legte oft gute Preise für seine Pferde fest und sagte dann ...
"Derjenige der dieses Pferd zu meinem festgelegeten Preis kauft ist schon geboren und läuft irgendwo herum"


Doch warum erweckt es auf mich immer den Eindruck als ginge es hauptsächlich darum ein möglichst günstiges Pferd zu erwerben, bzw. ein Pferd so gut wie möglich zu verkaufen? Für mich scheint der Ehrgeiz sehr fokussiert auf den Preis. Warum ist die Preispolitik so wichtig?... hat ja teilweise schon Sportcharackter. (Beobachtet auf Käufer-, wie auf Verkäuferseite.) Immerhin ist der Kaufpreis doch völlig nebensächlich wenn man an die monatlichen Kosten und die Verantwortung die man für ein Tier trägt und die Zeit die man aufbringt, dagegen rechnet. Warum sind manche Rassen hochpreisig vertreten und manche doch recht unterbezahlt? Das liegt wohl an der Modeerscheinung. Und warum soll ein Shetty nur Hunderte von Euro wert sein und ein hochgezüchtetes Sportpferd gleich Zehtausende? Das wird wohl geregelt durch Angebot und Nachfrage.

Sicher ist nachzuvollziehen das der Züchter nach Abzug seiner Kosten für die Aufzucht eines Fohlens rechnet und erstrebt mehr als die entstandenen Kosten zu erzielen. Da kann und muss auch nicht verhandelt werden, wenn man sich den Rahmen gesteckt hat. Dennoch hat jeder einen anderen Rahmen zu stecken, den die Kosten für Pferdehaltung und Aufzucht sind regional und umstandsbedingt sehr sehr unterschiedlich.

Als Käufer habe ich eine bestimmte Vorstellung von einem zu erwerbenden Pferd und möchte diese möglichst erfüllt haben. Ich habe einen finanziellen Rahmen den ich mir festlege was ich ausgeben will und/oder kann. Wenn der Funke überspringt und ein Pferd mir zusagt .... dann sind Bugget und vorher festgelegte Vorstellungen ganz schnell im Hintergrund. Und dann ist es auch völlig irrelevant ob das Pferd "teuer" oder "billig" erscheint. >Da greift dann der Idealismus *hihi
Ich gebe zu das bei der Vorauswahl (also bevor ich mich entscheide ein Pferd anzusehen) Haltungszustände, Preis und sogar die Sympathie zu den Verkäufern eine nicht ganz zu unterschätzende Rolle spielen. Pferdekauf ist eben auch eine Bauchsache, bestimmt geht es den meisten Züchtern auch so mit den Käufern.

Und ist es nicht das wichtigste für's Tier wie gut es zwischen Pferd und Mensch passt? Und wie es versorgt und betreut wird?

Also egal ob ich züchte, halte, oder reite..... es kommt auf die Einstellung zum Pferd an. Da ist es auch gefährlich zu sagen günstige Pferde und Käufer die wenig Geld ausgeben sind minderwertiger. Ich habe schon hochpreisig erkaufte "Elitepferde" in der Stallecke vergammeln sehen, sowie unterernährte für den Schlachter bestimmte Überproduktions-Pferde durch gute Betreuung und Pflege erblühen sehen.

knabstrupperliche Grüße
Katja
jedes pferd und jede reitweise hat ihren zauber ...doch die knabstrupper sind meine leidenschaft
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Re: 8 Knabstrupper Fohlen und Jährlinge zu verkaufen

Beitragvon knabbi » Fr 13. Aug 2010, 15:59

Mmmh,mag sein,daß es für Außenstehende nach Sport aussieht,wenn alle auf dem Preis rumreiten. Dies liegt wahrscheinlich an oben genannten Fall,wos eben um Preis etc. geht....

Ich sehe es ähnlich. Es ist oftmals eine Gefühlssache,sowohl beim Käufer als auch bei manchem Züchter. Es gibt solche und solche.
Preis bedeutet vielleicht in dem Falle Prestige oder Achtung oder sowas ähnliches.
Ich habe meistens (auch nicht immer) nach dem Bauchgefühl verkauft,ob ein Käufer zum Pferd wirklich paßt. Denn das ist das A und O,um auf beiden Seiten Zufriedenheit zu haben.
Ich für meinen Teil lege halt meinen Preis für meine Pferde so fest,wie ich es für richtig halte und was sie mir Wert sind. Sind sie jemand anderem auch das Wert,so entsteht ein Kauf. Und da meine Zucht mir recht viel Wert ist und eben auch die Fohlen damit,habe ich keine Billigprodukte. Ist nunmal so. Da meine Haltung recht teuer und intensiv ist,sind meine Kosten(die ideellen mit eingerechnet wie Erziehung etc.) nicht gering. Da ich mir viele Gedanken um meine Anpaarungen mache und dadurch gute und auch interessante Papiere bei meinen Pferden habe,so möchte ich dies auch im Preis sehen,wenn ich verkaufe. sonst ist das für mich keine Zucht,sondern lediglich Vermehrung. Gibt es halt und wirds immer geben,was solls...
Aber mein Beweggrund Knabstrupper zu züchten ist halt die Leidenschaft und Liebe für diese Rasse und Pferde mit viel Motivation und Emotion.
Mein Motto: Entweder der Käufer weiß das alles zu schätzen,kann mir nachfühlen und der Funke springt über oder halt nicht. Kann man eh nicht erzwingen. Weder mit Tiefstpreisen als auch mit Höchstpreisen.
Ich bin jedoch der Meinung,daß man einem Fohlen eine liebevolle Aufzucht SEHR anmerkt und genau DAS den Funken erzeugt. Und einem gut gehaltenen Pferd ebenfalls! Und sowas ist eh unbezahlbar!
Es wird immer Schnäppchenjäger geben,die durchaus auch glücklich sind mit ihren PFerden oder Leute mit Helfersyndrom,die sich nur gut fühlen,wenn sie was hochgepäppelt haben. Jeder wie er mag.

Trotzdem sollte die Rasse Knabstrupper kein Billigprodukt sein,sondern eine noble und seltene Marke! Und wer gern ein besonderes Auto fährt,der zahlt auch gern den Preis dafür! Elitär aber wahr! :D
Ich sehe sie im Rahmen von Lusitanos,PREs und anderen noblen Barockpferden.
Nicht sehe ich sie in einem Atemzug mit Haffis,Tinker etc.(ohne denen was negatives nachsagen wollend),die als günstiges Familenhottehü gehandelt werden.
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Re: 8 Knabstrupper Fohlen und Jährlinge zu verkaufen

Beitragvon apollo » Fr 13. Aug 2010, 17:35

nein ein Billigprodukt soll der Knabstrupper nicht sein .... für mich stehen sie weit über den sogenannten Nobelrassen!

Egal bei welcher Pferderasse oder Nichtrasse .... ein besonderes Pferd verlangt einen besonderen Preis ....wo wir wieder beim Idealismus sind... Jeder setzt für sich und seine Pferde den Maßstab selbst fest.

und mit dem Satz ... "So etwas ist eh unbezahlbar" ...hast du sicher sehr Recht .... ja das macht den Funken sicherlich auch mit aus.

Defizite aus jungen Jahren habe ich bei meinem Knabstrupper sehr auszubügeln gehabt und das trägt sich durch ein ganzes Pferdeleben. Als junger Mensch mag ich das noch als Herrausforderung gesehen habe, so weiß ich heute doch eine gute Kinderstube eine gute Aufzucht und eine unbelastete umgangsweise zwischen Pferd und Mensch sehr zu schätzen.
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Re: 8 Knabstrupper Fohlen und Jährlinge zu verkaufen

Beitragvon Edalar » Fr 13. Aug 2010, 21:17

apollo hat geschrieben:Defizite aus jungen Jahren habe ich bei meinem Knabstrupper sehr auszubügeln gehabt und das trägt sich durch ein ganzes Pferdeleben. Als junger Mensch mag ich das noch als Herrausforderung gesehen habe, so weiß ich heute doch eine gute Kinderstube eine gute Aufzucht und eine unbelastete umgangsweise zwischen Pferd und Mensch sehr zu schätzen.

*zustimm*


an die Mods/Admin

wollt ihr das Thema nichft doch mal splitten und nen extra Fred für die Diskusion machen? *denk so*

schließlich ist das hier dann noch eine Verkaufsanzeige, Preis hin oder her* hüstel* Das kann in einem seperaten Fred weiterdiskutiert werden..
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Re: 8 Knabstrupper Fohlen und Jährlinge zu verkaufen

Beitragvon knabbi » Sa 14. Aug 2010, 06:41

Ja,das sehe ich genauso...müßte in den neuen Thread von Susanne geschoben werden.
Ist sonst total unfair!
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Re: 8 Knabstrupper Fohlen und Jährlinge zu verkaufen

Beitragvon domino1309 » Sa 14. Aug 2010, 23:53

Hallo!

Geht der Thread jetzt woanders weiter??

Hm, weiß nicht, daher schreibe ich hier nochmal.

Der Vergleich mit noblen Autos ist gut. Jedoch haben wir hier leider wieder das Problem, dass ein neuer Mercedes eben überall ungefährt gleich kostet egal in welchem Autohaus ich ihn bestelle und daher kaufen dort auch nur Leute, die eben dieses Geld ausgeben wollen.

Leider ist das ja bei den Pferden eben nicht so.

Daher ist es halt schwierig einen Knabstrupper in einer gewisse "Preisklasse" zu sehen und ihn mit einem PRE zu vergleichen. Beim Knabstrupper geht es halt eben auch um die Farbe und ein Volltiger lässt sich eben besser verkaufen als ein einfarbiger.

Und wenn ich mein Fohlen nicht los werden muss und bei Nichtverkauf halt nächstes Jahr weiter suche, kann ich eben auch den Preis bestimmen, ganz klar.

Ich glaube auch nicht, dass es den meisten Leuten unbedingt darum geht ein möglichst günstiges Pferd zu kaufen, sondern darum möglichst viel für möglichst wenig zu bekommen. Der überwiegende Teil der Pferdekäufer hat halt eben das Geld nicht mehr so "locker" wie früher viell. noch. Und wenn ich mir alte Verkaufsanzeigen von Züchtern so ansehe, dann sind die Preise der Knabstrupper ganz schön gestiegen :?

Und wenn ein Pferd einen gewissen Preis hat dann muss ich auch damit rechnen, dass ich nur ein gewissen Kundenstamm damit anspreche. Es stellt sich hier halt die Frage ob ich mein Pferd nicht viell. lieber an eine liebe nette Familie abgebe, die halt eben keine 5.000,00 EUR bezahlen kann oder an den, der locker den Kaufpreis zahlt und eben nicht den "wahren Wert" des Pferdes sieht.

Ich kann mir auch keinen Mercedes kaufen - wüsste jedoch, wenn ich einen bekäme, dass ich ihn sicherlich besser behandeln und zu schätzen wüsste wie mein reicher Nachbar der sich dann nächstes Jahr einen Porsche kauft weil dieser gerade "in" ist ;)

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Re: 8 Knabstrupper Fohlen und Jährlinge zu verkaufen

Beitragvon knabbi » So 15. Aug 2010, 11:00

domino1309 hat geschrieben:Hallo!


Der Vergleich mit noblen Autos ist gut. Jedoch haben wir hier leider wieder das Problem, dass ein neuer Mercedes eben überall ungefährt gleich kostet egal in welchem Autohaus ich ihn bestelle und daher kaufen dort auch nur Leute, die eben dieses Geld ausgeben wollen.


Leider ist das ja bei den Pferden eben nicht so.

Daher ist es halt schwierig einen Knabstrupper in einer gewisse "Preisklasse" zu sehen und ihn mit einem PRE zu vergleichen. Beim Knabstrupper geht es halt eben auch um die Farbe und ein Volltiger lässt sich eben besser verkaufen als ein einfarbiger.
Stimmt nicht ganz.Und jedes Extra und Mehr auch da meist viel mehr Geld kostet. Wie vielleicht die Farbe(wobei ich das nicht so mag,aber egal) eben auch ein Extra ist oder ein gutes Papier und entsprechende Qualität und Aufzucht.

Und wenn ich mein Fohlen nicht los werden muss und bei Nichtverkauf halt nächstes Jahr weiter suche, kann ich eben auch den Preis bestimmen, ganz klar.

Ich glaube auch nicht, dass es den meisten Leuten unbedingt darum geht ein möglichst günstiges Pferd zu kaufen, sondern darum möglichst viel für möglichst wenig zu bekommen. Der überwiegende Teil der Pferdekäufer hat halt eben das Geld nicht mehr so "locker" wie früher viell. noch. Und wenn ich mir alte Verkaufsanzeigen von Züchtern so ansehe, dann sind die Preise der Knabstrupper ganz schön gestiegen :?
Die Preise sind allgemein gestiegen und der Knabstrupper hat sich halt im Laufe der Jahre doch bereits etwas als Rasse etabliert,so wie auch die Qualität der Pferde sehr gestiegen ist aus meiner Sicht. Und die Papiere(sprech jetzt nur für den original-barocken) vollständiger werden.Ist doch ein positiver Trend.

Und wenn ein Pferd einen gewissen Preis hat dann muss ich auch damit rechnen, dass ich nur ein gewissen Kundenstamm damit anspreche. Es stellt sich hier halt die Frage ob ich mein Pferd nicht viell. lieber an eine liebe nette Familie abgebe, die halt eben keine 5.000,00 EUR bezahlen kann oder an den, der locker den Kaufpreis zahlt und eben nicht den "wahren Wert" des Pferdes sieht.
Da man einem Menschen,den man nicht kennt nur vor die STirn gucken kann,ist es schwierig von vornherein zu sagen,ob derjenige später wirlich nett mit meinem Pferd umgeht. Klar sprech ich mit einem hohen Preis ein keineres Klientel an,aber auch da gucke ich mir die Leute an und entscheide nach Sympathie.

Ich kann mir auch keinen Mercedes kaufen - wüsste jedoch, wenn ich einen bekäme, dass ich ihn sicherlich besser behandeln und zu schätzen wüsste wie mein reicher Nachbar der sich dann nächstes Jahr einen Porsche kauft weil dieser gerade "in" ist ;)
Stimmt,die wirds immer geben auf jeder Seite des Zaunes! Ob reich oder mittel oder wenig Geld.!

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Re: 8 Knabstrupper Fohlen und Jährlinge zu verkaufen

Beitragvon Burgfräulein » So 15. Aug 2010, 18:47

Also ich bin dafür, das wir eine einheitliche bzw. sich annähernde Regelung für derartige Probleme finden. Am Besten wäre etwas wie ein Gütesiegel für Knabstrupperzüchter. Das sollte ja eigentlich der Zfdp-Brand und Prämien ect. sein. Doch mir ist auch bekannt, das es Vereinigungen wie Eunek ect. gibt. Auch gab es ja wohl schon Versuche zu Interessengemeinschaften... Das Gute daran wäre ja, dass man Regelungen festsetzen könnte, die z.B. durch eine Vereinsmitgliedschaft akzeptiert werden.
Mein Vorschlag wäre, bundesweite Züchterstellen mit Namenskürzeln zu versehen und auf einer Deutschlandkarte zu kennzeichnen. Dann teilen wir auf in Nord- und Süddeutschland und richten zwei Treffen jährlich ein. Ein Winter- und ein Sommertreffen. Rundum bei jedem Züchter. Wir erstellen Protokolle und tauschen nord-& südlich aus. Evtl. könnte man alle 3 Jahre ein bundesweites Treffen oder gar ein internationales Treffen einberaumen. Bei auftretenden Konflikten kaufen wir vom Mitgliedsbeitrag einen Midiator (Streitschlichter) ein und/oder vllt. reicht es auch für einen professionellen Moderator der Treffen. Evtl. könnte das auch der Vereinsvorstand übernehmen.
Ich finde es alles so spannend :) ... Wäre doch auch schön, wenn man das ganze auch mit klassischer Reitweise verbinden könnte. Ja, das ist jetzt mein öffentliches Brainstorming... Was haltet ihr davon? Wie sehen die bereits gesammelten Erfahrungen diesbezüglich aus?? Würd mich mal interessieren.
Viele Grüße
Vanessa
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Re: 8 Knabstrupper Fohlen und Jährlinge zu verkaufen

Beitragvon knabbi » So 15. Aug 2010, 19:17

Äh,dafür solltest du in der Tat einen neuen Thread aufmachen am besten... :D
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Re: 8 Knabstrupper Fohlen und Jährlinge zu verkaufen

Beitragvon Thomas » So 15. Aug 2010, 20:29

Hallo Vanessa,

wenn ich das Wort EuNek lese dann stehe ich natürlich auf der Matte (wie sollte es auch anders sein ;) ) Deine Idee finde ich gut! Nur an der Ausführung scheitert dies leider in regelmäßigen Abständen. Erst die Originalknabstrupper innerhalb der IG dann die IG und die EuNek ist erst nach dem Austritt von knapp der hälfte der Gründungsmitglieder handlungsfähig.

Aber der EuNek ist es dabei gelungen die Barock-Knabstrupper weit nach vorn zu bringen. Nicht zuletzt auch durch das eigene Zuchtbuch und eben auch Gütesigel und vor allem einheitliche Richtlinien.

Also würde mich freuen, wenn Du soetwas auf die Beine stellst dann kann man sich auch gegenseitig unterstützen.

viele Grüße

Thomas
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Re: Preise und Zusammensetzung bei Knabstruppern!

Beitragvon Burgfräulein » Di 17. Aug 2010, 10:44

Hallo Thomas!
Da drängt sich mir aber die Frage auf, WARUM denn so viele Gründungsmitglieder wieder ausgestiegen sind! :?: ! Und wie stehst Du zum Thema "Vermehrungszucht" vs. "Erhaltungszucht"?
Ich habe mal auf eurer homepage geschaut und festgestellt, dass ihr ja auch immer ziemlich viel Nachwuchs produziert :shock: Findet ihr denn immer für jedes Pferdchen einen passenden Besitzer? Da gibt es doch dann und wann sicher auch sogenannte "Ladenhüter". Pferde die ihr Dasein Zeit ihres Lebens auf der Wiese fristen, da sich keiner für sie interessiert... Sei es aufgrund ihrer Farbe, des Geschlechtes, des Alters oder ich weiß nicht was... Das hat dann ja schon ziemlich kommerzielle Ausmaße oder?!
Gruß
Vanessa
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Re: Preise und Zusammensetzung bei Knabstruppern!

Beitragvon knabbi » Di 17. Aug 2010, 11:19

Also ich kann nur aus meinen eigenen Erfahrungen sprechen.
Ich bin seit ca. 10 Jahren Knabstrupper begeistert und seit 9 Jahren Züchter bzw. Besitzer.
Ich war damals bei der IG,ohne jedoch sehr großen Anteil an Internas zu nehmen. War halt normales Mitglied und habe die Zuchtschauen mit Begeisterung mitgemacht und besucht. Dann ging die IG zu Ende wegen Streitereien und Desinteresse der Mitglieder.
Danach kam Eunek. War kein Gründungsmitglied,jedoch ziemlich am Anfang gleich mit dabei. Dachte,gleiche Zuchtrichtung,ähnliche Ziele,feine Sache! Aber auch das ging leider schief wegen internen Streitereien. Nehm mich da auch nicht raus. Jeder hat sein Päckel zu tragen,wenn was nicht gut läuft.
Im Januar hab ich einen Züchterstammtisch ins Leben gerufen,der sogar nicht schlecht besucht war. Jedoch auch davon blieb nix übrig letztlich.
So ist mein Stand der Dinge,daß es wohl nicht möglich ist,eine Knabstruppergemeinschaft zu bilden,die im netten und vorallem harmonischen Rahmen funktioniert,egal wie man es angeht.
Trotzdem liebe ich diese RAsse sehr,züchte für mein Leben gern und mit Leidenschaft auch in meine "Lieblingszuchtrichtung" barock-original und werde das auch weiter tun.
Ich versuche mich in dem Motto: Leben und leben lassen,mal besser,mal schlechter...bin ja auch nur ein Mensch ;)
Möchte keinen Streit und eigentlich nur zufrieden sein mit meiner Zucht.
Ich vermisse allerdings sehr die reinen Knabstrupperzuchtschauen im Norden, angeregte Diskussionen und auch wenig manchmal eine IG oder sowas in der Art. :( Aber was solls...man kann nicht alles haben!
Das Barock-Knabstrupperbuch finde ich gut und wers nutzen kann und möchte,hat ja die Gelegenheit dazu.Feine Sache!
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Re: Preise und Zusammensetzung bei Knabstruppern!

Beitragvon Thomas » Di 17. Aug 2010, 15:43

Hallo Vanessa,

eigentlich habe ich Dir die Hand gereicht, deshalb wundert mich Deine Antwort.

Jeder der ausgetreten ist wird schon seine Gründe haben. Für mich ist allerdings viel interessanter, dass es jetzt sehr gut läuft und vorher hatte man immer den Eindruck man sitzt auf einem Pulverfass.

Ja wir haben eine Menge Pferde, gerade wenn man bedenkt, dass wir das als reines Hobby betreiben. und Nein das gab es bis heute noch nie, dass ein Pferd ein "Ladenhüter" war. Einige waren etwas billiger, besonders gute etwas teuerer. Aber wir hatten schon "Wartelisten" für Leute, die wir nicht bedienen konnten.
Aber wir verkaufen ungern junge Pferde, denn wir wollen erst selbst sehen was daraus wächst.
Jedoch ist es schon einigen gelungen, uns ein Pferd abzuschwatzen, dass wir eigentlich gern behalten hätten.

Es mag auch daran liegen, dass Leute die bei uns Pferde kaufen immer "auf der Höhe der Zeit" sind mit ihren Knabstruppern. Sie bekommen keine überholten Zuchtprodukte.
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Re: Preise und Zusammensetzung bei Knabstruppern!

Beitragvon Burgfräulein » Do 19. Aug 2010, 11:26

Hallo Thomas,

ich ziehe meine Hand auch nicht weg! Ich frage ja nur...wenn auch ein wenig kritisch. Ich hoffe Du kannst das aushalten ohne Dich angegriffen zu fühlen! Ich gehe halt nicht blauäugig an irgendetwas heran.
Was sind denn eigentlich überholte Zuchtprodukte?
Für mich hört es sich auch fast so an, als hättet ihr einen festen Kundenstamm. :?: Ist nicht irgendwann der Bedarf gedeckt? Außerdem wirkt es schon fast so, als könntet ihr als große Hobbyzucht, allein die Welt mit tollen Knabstruppern versorgen. Da braucht man ja bald keine kleinen Zuchtbetriebe mehr. Vllt. sehe ich das ja auch alles falsch. Dann korrigiere meine Gedanken ruhig!
Ich bin ja auch noch etwas blöd was das Zuchtgeschehen angeht... Und da frage ich mich auch, wie das allgemein aussieht mit den Zuchtschauen. Laufen die dann über die einzelnen Verbände und werden auch von diesen organisiert? Also z.B. ZfDP organisiert eine Schau und da werden alle Rassen durcheinander gewürfelt vorgestellt und bewertet oder wie? Die Maßstäbe für die Bewertung richten sich dann nach der Beschreibung der Rassemerkmale? Ich bezweifle, dass die Leute von einem bundesweiten Zuchtverband über ausreichende Kenntnisse jeder einzelnen Rasse verfügen. Das ist doch kaum möglich oder?! Dann die leistungsorientierte Seite. Woran wird die gemessen? An Hochleistungssportrassen? :roll: Das funktioniert doch so nicht. Hmmm.

Ach wie schön wäre ein Dachverband für sämtliche Knabstrupperangelegenheiten und man bekäme alle Züchter unter einen Hut... ;) Alle! Ich muss noch mal ein wenig nachdenken und träumen glaub ich :P Ach ja eins noch: ist EuNek ein Verein?
Viele Grüße
Vanessa
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Re: Preise und Zusammensetzung bei Knabstruppern!

Beitragvon CasaChabeli » Do 19. Aug 2010, 11:31

MOIN, MOIN,

….. wow – was für erfrischende Themen am Morgen! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Also – einen lockeren Stammtisch - Vereins ungebunden bekommt man sicherlich ehr hin.!!! :P

Dass hat das recht freudige Resultat von Sabine gezeigt – GELLE!!! ;) ;) ;)

Hintergrund ist der, das ist meine Meinung - dass die meisten Knabstrupper Besitzer – nebenbei züchten, reiten oder auch nur besitzen. :idea:

D.h. – die meisten sind eigentlich mit Geldverdienen beschäftigt, :roll:
dann erst kommt, Familie, Haus, usw., usw, - :P ;) 8-)
dazu noch alle im Wind verstreut, :o :? :shock:
von Berlin nach Schleswig Holstein bis ins den tiefste Bayern! :mrgreen:

Das lässt sich zeitlich einfach schlecht vereinbaren und koordinieren. :roll: :roll: :roll:

Für Leute, die aus dem gleichen Bundesland kommen, wahrscheinlich ehr möglich – aber wer hat die Zeit – wirklich durch Deutschland quer zu reisen???
:roll:
…. und auch das Geld übrig für anfallende Übernachtung, Sprit, usw. – UND ZEIT !!? :oops:


Wer beruflich sein Geld mit Pferden oder Reiten verdient ist da schon ehr flexibel eingestellt,
… und wahrscheinlich auch ehr ein MUSS!!! :mrgreen: :P ;)

Ich will nicht ausschließen – wenn die Gemeinde der *Knabstrupper - Liebhaber* immer mehr und mehr wächst, dass die Art und Weise mehr Zulauf findet.

Der Knabstrupper bewegt sich im Moment in Richtung Barockpferd, zu seinen alten Wurzeln zurück - also weg von der modernen Zuchtweise als Sportstrupper - der Kreiss der barocken Liebhaber - wächst stätig.

…. da finden Liebhaber der Rasse Barockknabstrupper – vielleicht auch ein Zuhause im Eunek, wer ein Bedürfnis nach aktiver Vereinzugehörigkeit hat. :P :P :P

Vielleicht auch wichtig –wenn man auf dem neusten Stand sein möchte!!! :mrgreen: :P ;) :idea:


Wozu also mehr – ansonsten hat sich dieses Forum – sehr nett etabliert – ganz ohne Zwang.
…. so dass der Knabstrupperstammtisch bei Sabine gerne angenommen wurde, als sie es vorgeschlagen hat. :P :P :P


Ganz ohne Zwang, einfach nett & unkompliziert einen netten, erfahrungsreichen Nachmittag zu verbringen. :mrgreen: :P ;)

Viel Info und Gedankengänge wurden ausgetauscht und es war ein nettes Miteinander – was will man mehr!? ;)



Für Neueinsteiger – der Rasse Knabstrupper – IDEAL,
… und wer mehr möchte – muss selbst entscheiden.

Intern haben einige Knabstrupperzüchter untereinander Kontakt, die sich untereinander austauschen – wie in anderen Pferderrassen auch! :mrgreen: ;) :P

*butnotleast*
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die meisten Züchter / Besitzer / Reiter es ehr lieber locker mögen und untereinander die Kontakte pflegen.
Sicherlich ein kleiner elitärer Kreis – wo man als Außenstehender schwer reinkommt. :oops:

Sicherlich ist da ein passender Verein die bessere Lösung! ;) ;) ;)
… es gibt diese aktuell für barocke Reitweisen und den Eunek!
Oder … sich mal auf Zuchtschauen, oder Kursen treffen! :P

Mehr würde auch nichts bringen, da es an nötigen Mitgliedern hapern würde!

…. so meine und denke ich – zu diesem Thema! :mrgreen: :P ;)

In diesem Sinne – Grüßle Andrea
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Re: Preise und Zusammensetzung bei Knabstruppern!

Beitragvon CasaChabeli » Do 19. Aug 2010, 11:42

Zum Thema bessere und schlechtere Pferde!
Es gibt dann bei einem Züchter sicherlich Pferde für den kleinen und grossen Geldbeutel! ;)
Nun ja - vor Auschuss ist Niemand sicher - da man man im Einzelfall selbst entscheiden welchen Weg man als Züchter geht.
Sicherlich ist sowas ja keine Regelfall!
Manche Pferde sind auch Spätentwickler - und haben sich wirklich vom hässlichen Entlein zum schicken Schwan gemausert - so das ein späterer Verkauf Sinn macht - für alle BETEILIGTEN! ;)

Wie sagt man so schön: zu jedem Topf gibt´s ´nen passenden Deckel - GELLE! :mrgreen:


Warum der Barock Knabstrupper auch im kommen ist:

Es gibt u. a. viele Wiedereinsteiger oder Umsteiger, die sich alleine wegen der Reiteigenschaften und des Temperamentes für diverse Barockrassen entscheiden und weg vom klassichen Warmblüter!
Da gibt es eine grosse Wandlung auf dem Markt, auch über *horsemanship* bis *pferdehaltung* - zum Thema Pferd*!
Es hat sich *GOTTSEIDANK* im Interesse der Pferde viel getan, es ist nicht nur ein Sportgerät - sondern einfach mehr.
Ich finde eine positve Entwicklung - für Mensch und Pferd.
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Re: Preise und Zusammensetzung bei Knabstruppern!

Beitragvon knabbi » Do 19. Aug 2010, 11:53

Thomas hat geschrieben:Es mag auch daran liegen, dass Leute die bei uns Pferde kaufen immer "auf der Höhe der Zeit" sind mit ihren Knabstruppern. Sie bekommen keine überholten Zuchtprodukte.


:) ;) ÄÄÄH...DAS hätt ich auch gern erklärt bekommen,wenn ich ehrlich bin.
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Re: Preise und Zusammensetzung bei Knabstruppern!

Beitragvon CasaChabeli » Do 19. Aug 2010, 13:16

Hmm - meine Damen,

---- > auf der Höhe der Zeit < ---- :P ;) :mrgreen:

... ich denke, bzw. das glaube ich auch, das Familie Hackmann EXPERIEMENTEL schon einiges an praktische Zuchterfahrung durch hat. ;)

Da kommt man der eigentlichen Sache schneller auf dem Grund, was in der Zucht Sinn macht ODER auch nicht! :roll: :oops: ;) ;) ;)

Familie Hackmann züchtet länger als die meisten Knabstrupperzüchter und hat außerdem ausreichend Pferdebestand, um die Dinge besser auswerten zu können!!! ;)

Unterschiedliche Typen wird´s immer geben – in allen Pferderassen – was später auch die Zuchtrichtung der jeweiligen Züchter aus macht. :P

Entsprechend wird man sich sein nächstes Pferd beim dem Züchter kaufen – wo mich der Typ entsprechend anspricht – oder auch nicht.

Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten und das ist auch GUT so!
Beispiele findet man beim Lipizzaner, der vom Typ ja sehr unterschiedlich sein kann, auch beim Lusitano.
Bei den P.R.E. s (Andalusier) ist der Typ - je nach Zuchtrichtung - sportlich oder unsportlich orientiert - auch schnell festzustellen.

Im Übrigen haben wir Familie Hackmann zu verdanken, dass es die Zuchtbuchrichtung „Barock Knabstrupper“ überhaupt gibt – und das ist doch eine schöne Bereicherung – gerade für die Zukunft!

Das Mutterstutbuch war ja bisher nicht sehr kooperativ – was den *Barocken Knabstrupper* angeht.
Allerdings scheint es auch in Dänemark angekommen zu sein, dass es einen Umschwung gibt!
… schauen wir mal, ……..! :mrgreen: :P ;)

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Re: Preise und Zusammensetzung bei Knabstruppern!

Beitragvon Thomas » Do 19. Aug 2010, 14:07

Hallo, eigentlich bin ich geneigt zu sagen, dass ich nicht für ein Kreuzverhör zur Verfügung stehe, komisch das ich immer im Brennpunkt bin, da gehöre ich definitiv nicht hin.

also es sollte schon jeder Zuchtverband die Pferderassen genau kennen, die er betreut und gegebenenfalls von einer Pferderasse auf die andere umstellen können.

Zuchtschauen werden eigentlich vom Züchter/Besitzer ausgerichtet in Zusammenarbeit mit einem Zuchtverband

und zum Thema "höhe der Zeit" Sabine das haben wir schon 100te male durchgekaut: Immer die Frage was mache ich mit den Zuchttieren, behalte ich meinen Snoopy oder tausche ich gegen Snoopy - junior der einen vermeintlichen Zuchtfortschritt hat.
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Re: Preise und Zusammensetzung bei Knabstruppern!

Beitragvon Thomas » Do 19. Aug 2010, 14:10

ach ja

EuNek ist ein eingetragener Verein (e.V.)

und da schon wieder einige Trittbrettfahrer unterwegs waren auch ein eingetragenes und geschütztes Warenzeichen
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Re: Preise und Zusammensetzung bei Knabstruppern!

Beitragvon knabbi » Do 19. Aug 2010, 15:10

:) aha...ja hast Recht,das sagtest du mir bereits... ;)
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Re: Preise und Zusammensetzung bei Knabstruppern!

Beitragvon knabbi » Fr 20. Aug 2010, 07:12

Zwei Dinge:
1. hier soll niemand angeprangert werden,weder du Thomas noch sonst irgendjemand,aber wenn eine Diskussion zustande kommt,ist es wohl auch immer so,daß sich irgendwer angegriffen fühlt bei einem Beitrag. Geht mir nicht anders als anderen.
2.Thomas,du hast einen kleinen Denkfehler drin:
Wenn du Snoopy jun.behältst,weil besser und weiter im Papier und dafür Snoopy sen.abgibst(weils schließlich irgendwann zuviele Pferde werden), so gibst du doch überholte Modelle ab und behältst als Züchter die aktuellen Modelle. :)
Und wenn man eine Hobbyzucht betreibt, so wie ich und die Pferde auch reitet,hat man schlicht einen anderen Bezug zum Pferd und auch Nachwuchs. Also gebe ich sowohl manchmal die bessere und damit aktuellere Nachzucht an nette Kunden ab und behalte die gute Seniorstute,aber manchmal geb ich auch Senior in passende Hände ab,oder ziehe halt 3 Generationen groß von Senior bis Junior-jun.
Die Mischung machts aus meiner Sicht!
Und eine gute Zuchtstute ist manchmal mehr wert als ein guter Youngster,der im Papier weiter ist,aber vielleicht nicht entsprechend gut vererbt oder nicht in meine Herde paßt.
UND ich denke nicht,daß Originalfohlen,die zum Verkauf stehen überholte Modelle sind,denn man sieht ja,daß der Markt da ist für barocke und originale Knabstrupper. Spezieller vielleicht mittlerweile,aber doch da!
Das war jetzt aber kein Angriff auf irgendwen,sondern schlicht meine persönliche Meinung dazu! :)
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Re: Preise und Zusammensetzung bei Knabstruppern!

Beitragvon Thomas » Fr 20. Aug 2010, 08:50

nee, Sabine ich hab da keinen Gedankenfehler drin, das Geheimnis liegt in der Taktung, wie schnell du selbst bist bzw. wie langsam die anderen, das darf man auch nicht in Wochen oder Monaten rechnen sondern in Pferdegenerationen

unsere Pferde werden ebenfalls regelmäßig geritten, mit der Ausnahme der Stuten mit Fohlen bei Fuß und der hochtragenden Stuten. wir haben im Moment (das wechselt) 6 Reiter am start (und ich selbst habe auch meine alten (schlechten) Reitkenntnisse herrausgekramt, allerdings mehr aus Spaß an der Freud)

die Abstammungen kannste vergessen, die Vorgaben (8/8) sind doch locker erfüllt und ob ein Pferd nun 58 oder 62 von 64 Vorfahren hat ist dann vollkommend nebensächlich.

der "Markt" für Barockpferde ist im Moment der der am stärksten wächst. Leider gibt es nicht genügend Barock-Knabstrupper dafür, so daß viele Iberer kaufen und nicht selten mit dem Gemüt und Temperament nicht zurecht kommen, und es werden jeden Tag neue Knabstrupperliebhaber geboren ;)
Zuletzt geändert von Thomas am Fr 20. Aug 2010, 09:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Preise und Zusammensetzung bei Knabstruppern!

Beitragvon knabbi » Fr 20. Aug 2010, 08:59

:D Okey,dem kann ich durchaus folgen! :D und zustimmen :D
Aber FAkt ist,je mehr Pferde man hat,desto weniger Bezug zum einzelnen.Liegt schlicht in der Natur der Sache. Selbst ich habe meine Lieblingspferde in meiner Herde,obwohl ich mit allen täglich zutun habe.
Klar,reiten sollte immer Spaß an der Freud sein ;) .
Ich persönlich merke beim Reiten immer,warum ich meine Knabbis habe und warum ich sie so liebe.Rückt manchmal auch die Zucht in einen anderen Blickwinkel,was durchaus positiv sein kann.
Ich finde,daß große Problem ist,daß es zu wenig GERITTENE,barocke Knabstrupper gibt mit Qualität! Denn sowas ist zuwenig auf dem Markt. Die meisten kaufen sich ja auch eher gerittene Iberer,auch wenn sie tatsächlich letztlich oftmals nicht soo mit klarkommen wie gedacht ;) .
Aber muß zugeben,ich selbst verkaufe auch am liebsten Absetzer! Selten was anderes...
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Re: Preise und Zusammensetzung bei Knabstruppern!

Beitragvon knabbi » Fr 20. Aug 2010, 09:31

p.s. ist ja dann nix anderes als das was ich gesagt habe...die Mischung machts :) .

Und den Maßstab für die Qualität und die Optik wie ein barocker Knabstrupper auszusehen hat,setzt sich für mich aus meinem eigenen Geschmack und der Beurteilung des Verbandes zusammen.
Da ich im ZfdP bin,also DER Verband.
Nachteil: Sie haben viele Rassen und viele Vergleiche,was es vielleicht nicht immer einfach macht zu beurteilen.
Vorteil: Da überregional,haben sie bessere Vergleiche landesweit und haben auch viel Routine in sowas. Und über die Zeit auch ein gutes Auge entwickelt für die einzelnen Rassen.
Klar wäre es toll,mal eine Zuchtschau auszurichten,die NUR für Knabstrupper ist und verbandunabhängige Zuchtrichter beinhaltet.Jedenfalls zum Teil,sodaß die Beurteilung objektiver stattfinden kann. Am besten 3-5 Richter,die sonst nicht ständig was miteinander zutun haben,aber ein gutes Auge für barocke Pferde. Fände ich persönlich klasse!
Schade,daß ich keine Halle besitze und damit die Möglichkeiten für so ein Event! :(
Naja,und die nächsten Jahre bin ich eh erst noch mit dem Hof und vielem anderen beschäftigt. Und ist ja auch immer leider eine Frage des GEldes. Denn sowas kostet bekanntlich viel Geld,Zeit und Energie.
Trotzdem ein Appell mal an ALLE! :)
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Re: Preise und Zusammensetzung bei Knabstruppern!

Beitragvon Thomas » Fr 20. Aug 2010, 09:58

sabine ich verstehe dich nicht, nicht die mischung machts sondern die entwicklung
und
wie der Barock-Knabstrupper aussieht hat ZfdP/EuNek festgelegt und das ist (sollte) überall gleich sein
Zuletzt geändert von Thomas am Mi 25. Aug 2010, 06:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Preise und Zusammensetzung bei Knabstruppern!

Beitragvon Burgfräulein » Fr 20. Aug 2010, 10:38

Thomas hat geschrieben:ach ja

EuNek ist ein eingetragener Verein (e.V.)

und da schon wieder einige Trittbrettfahrer unterwegs waren auch ein eingetragenes und geschütztes Warenzeichen


*mal wieder dumm frag* was ist denn damit jetzt gemeint?
gruß
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Re: Preise und Zusammensetzung bei Knabstruppern!

Beitragvon Thomas » Fr 20. Aug 2010, 11:00

du hast doch gefragt ob EuNek ein Verein ist,

ja ist er ein eingetragener Verein
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Re: Preise und Zusammensetzung bei Knabstruppern!

Beitragvon Burgfräulein » Fr 20. Aug 2010, 13:41

ja ja, das EuNek ein Verein ist habe ich wohl vernommen!
Ich mein das mit den Trittbrettfahrern... Kann ich mir nur vage etwas drunter vorstellen. Da spinn ich mir jetzt so meine Sachen im Kopf zurecht :geek: die wahrscheinlich ganz anders aussehen :shock: :ugeek: . Und geschütztes Warenzeichen kapier ich auch nicht so recht. Ist da jetzt der Verein oder die "Produkte", die darunter vermarktet werden gemeint?
Gruß Vanessa
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Re: Preise und Zusammensetzung bei Knabstruppern!

Beitragvon Eline » Mi 25. Aug 2010, 15:37

es werden jeden Tag neue Knabstrupperliebhaber geboren


stimmt :D als ich damals meine Eline gekauft hab, wollte ich keinen Knabbi sondern einen Appaloosa (steh auf Punkte) .. kannte die Rasse gar nicht und hier in Bayern kannte auch fast keiner die Pferde. Letztlich blieb ich bei den Knabbis hängen, obwohl Eline nicht einfach war/ist, so hat sie doch Charaktereigenschaften, die ich bei keiner anderen Rasse fand. Zu der Zeit kams mir so vor, als ob wir exotisch wären und es war auch wenig Intresse an der Rasse.

Seit einigen jahren hat sich das total geändert und alle die meine Basti kennen und auch Eline, sind total hin und weg vom Charakter und tendieren nun auch verstärkt zum Knabstrupper, drunter aber viele die einfarbige bevorzugen würden. Also nicht nur die Farbe machts aus.

Preisniveau finde ich sollte auch höher sein, sobald was in Mengen und billig angeboten wird habe ich immer den Eindruck es ist Ramsch und ich find die Rassen verlieren so schnell ihr Publikum. Mal ehrlich, wir haben doch Pferde, weil wir schon ein bisserl angeben wollen. Ich bin stolz, wenn ich meine Mädels auf der Koppel sehe ...sind halt was besonderes.

Und dann ist natürlich bei mir auch die Preisseite als Käufer ..irgendwo ist dann Ende. Ich war ja auch auf der Schnäppchen-Knabbisuche für meine Tochter, hab dann auch mein Schnäppchen gemacht, allerdings nicht beim Preis, sondern beim Charakter :lol:

Was mir da aber extrem aufgefallen ist, dass es wirklich wenig gerittene Knabbis gibt, die verkauft werden. Spricht ja ansich für die Rasse, dass jeder anscheinend zufrieden ist.

Ich empfehl wirklich jeden den Knabstrupper, weil es einfach tolle Charaktere sind. Sogar meine Freundinn (Berufsreiterin) ist erstaunt, weil meine Mädels so gute Charaktereigenschaften haben und schiebt das auch auf die Rasse.

Ich denk wenn ich mir einen Kopf über den Pferdekauf mache, also nicht nur *schnell ein Pferd will* dann ist man auch bereit einen höheren Preis zu zahlen.

Bei mir war die Rechnung ganz einfach. Eline vor 20 Jahren gekauft, TA belief sich aufs impfen, geritten hab ich sie bis 25 Jahren, also noch Orientierungsritte. Jetzt ist sie in Rente mit 29! Ich könnt sie locker für 16 verkaufen, so wie sie da steht. Da passt einfach das Gebäude und alles und das macht sich im Alter bemerkbar. Die gute hatte noch nie was an den Beinen. Klar jetzt hat sie Arthrose, aber das wars :mrgreen:

Wenn ich mir da die Pferde meiner Bekannten anschau, hab ich mir das schon 100fach am TA gesparrt. Basti ist die gleiche, robust und charakterlich top.

Aufklärung sollte meiner Meinung noch besser erfolgen, da sogar ich nicht wußte, dass ein halber Knabstrupper (unsere Floh) Knabstrupperpapiere bekommt. Wer sich da nicht auskennt, der kauft einen Knabbi, der gar keiner ist :roll: nicht jeder kennt die allgemeine Knabstrupperahnengalerie. Mir hats die VK gleich gesagt, aber macht ja auch nicht jeder.

Ich selber blicke da auch nicht mehr durch, mit ZFDP. Equs, Eunek ... barock-Knabstrupper, Knabstrupper .... woran erkennt man einen Reingezogenen und woran eben nicht, sofern die Fremdrasse dann nicht mehr im Papier auf taucht.

Bei Eline ja noch einfach, die gehts bis Anfang Dänemark zurück. Basti ja auch, da weiß ichs (dank Susanne) und sind ja auch bekannte Namen. Aber als ich selbst gekauft hab, da bin ich über Namen gesolpert, da wußt ich echt nicht wo ich die finde. Bei anderen war ich wieder sicher, dass sind volle Knabbis, weil die Namen geläufig sind, warens aber dann doch nicht ...

Wie berechnet sich dieses 7/8 oder 16/16 ( jetzt nur als Beispiel) Knabstrupper, was man ab und an liest?

DAS sollte noch hervorgehoben werden, um Aufklärung zu schaffen, grad was den gewissen "Knabstruppermarkt" bestimmter Händler angeht!

Mir fehlt da auch irgendwie eine *Liste* mit den Papieren, grad was die Stuten betrifft um die Abstammung mal wirklich nachzuvollziehen, oder find ich die nur nicht? Zum Beispiel unsere Floh, da wäre dann ja nach der 5. Generation der Appi aus den Papieren rausgeschoben. Oder ist das dann für eine Rasse unwichtig?

Als *nicht-Züchter* blick man wirklich nicht durch, ob man nun die Rasse hat die man will oder übers Ohr gehauen wurde.
.........das Leben ist kein Ponyhof
Gruß Irene
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Re: Preise und Zusammensetzung bei Knabstruppern!

Beitragvon knabbi » Mi 25. Aug 2010, 17:00

:D Hallo Eline,
ich finde deinen Beitrag sinnig und gut! Das vorab...
In der Tat ist es nicht leicht einen reingezogenen Knabstrupper zu erkennen. Und viele denken immer noch,daß die aus Dänemark kommenden Knabbis auf alle Fälle rein sind... :mrgreen: dabei ist das oft ein Trugschluß.
Für die Zucht,sag man,sind die ersten 4 Generationen relevant und wenn in der 5. Fremdblut ist,so ist das rausgezüchtet und nicht mehr maßgeblich...obs wirklich so ist...meist ja,aber nicht immer ;)
In Deutschland erkennt man den Knabstrupperanteil an den KNN-Anteil im Pedigree. Kann man also schlicht abzählen :) . In der 3.Generation 6 von 8 bedeutet Reinzucht und 8 von 8 bedeutet Original. Wobei Kenner auch da noch mehr unterscheiden manchmal in Linien und was für ein Fremdblut und ob auf einer Seite lediglich oder auf beiden etc.....
Nunja,ist halt eine Materie für sich.... :lol: :roll: und wie du schon sagtest...man kann auch Mixe als Knabstrupper eintragen lassen und so als Knabstrupper vermarkten und nicht als Mixe.
Ich denke auch,es ist eine seltene Spezialrasse mit tollem Charakter und auf den kann man auch stolz sein!
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Re: Preise und Zusammensetzung bei Knabstruppern!

Beitragvon Eline » Mi 25. Aug 2010, 19:56

Huhu,

und wo seh ich den KNN-Anteil im Pedigree?
Beispiel Eline ist ja einfach, hat dänische Papiere und folglich sind alle mit KNN nr. verstehen.

Aber bei z.B. Floh hab ich ja den Pferdepass, da stehen aber doch keine KNN Nummern drin sondern nur die DE
Nummer und dann eben in Klammern (Knabs). Bei Floh zwar einfach, weil Mutter Flika ist (die vom Mesballe), aber
würde ich das jetzt nicht wissen könnte ja wieder einer der Knabstrupper gar keiner sein. Irgendwann wäre dann doch fast kein Knabbiblut mehr drin und es wäre laut Papier doch einer. :? Ich find da jetzt auch nix, wo ich KNN nachzählen könnte :oops:

Um zu verdeutlichen: Floh 50% Knabbi und 50% Appi. Würde ich da jetzt einen 100% Appi drauf lassen, könnt ich das Fohlen dann wieder als Knabbi eintragen lassen? Wär aber für mein Gefühl dann ja eher 75% Appaloosa.

Sorry, wenn ich euch da nerve, aber das ist sowas, dass ich als normal Mensch nicht ganz verstehe und ich finde, dass sollte irgendwie öffentlicher gemacht werden. Grad als *Normalo* muß man ja das glauben, dass einen der Verkäufer/Züchter erzählt und wenn der Knabstrupper in eine preislich höhere Kategorie soll ist es es wichtig die Unterschiede zwischen Knabstrupper, Reinzucht und barock für jeden Laien klar ersichtlich zu machen.

Nur mal angenommen, ich will einen tollen Knabstrupper und hab keine Ahnung. Dann seh ich einen, seh den Pferdepass da steht dann ja KNABSTRUPPER, die Namen oder KNN sagen mir gar nix und ich kauf das Pferd und dann stellt sich raus, das ich eigentlich einen halben Haflinger hab, da bin ich doch maßlos entäuscht, vor allem, wenn ich dann noch gutes Geld gezahlt hab. Denke sowas ist dann auch allgemein eher zuchttechnisch rufschädigend. Und grad die unseriösen werden das nicht an die große Glocke hängen ob Reinzucht oder barock!

Hatte so einen Fall, da war die Knabbine ein halber Trakehner und leider eben auch optisch, wie charakterlich eher der Trakki. Die Besi war absolut sauer, weil sie so gar nicht mit dem Pferd klar kam (als Fohlen gekauft) und hat sie dann gegen Schutzvertrag abgegeben und sich einen Norweger zugelegt. Klar kann man sagen, sie war blöd, aber als normalsterblicher schaut man wenn schon auf Papiere, dann eben welche Rasse das Pferd ist und betreibt nicht gleich Ahnenforschung.

Wie gesagt, bei Floh wußten wird das und war auch witzig, weil ich ja entweder Knabbi oder Appi suchte ...aber bei all meinen Bekannten stößt es auf absolute Unverständniss, dass sie Knabstrupper-Papiere hat, obwohl sie für mein empfinden eigentlich nur ein Wald- und Wiesenmix ist - wenn auch das Traumpferd.

glaube ich bin hier grad total off-Topic :oops:
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Re: Preise und Zusammensetzung bei Knabstruppern!

Beitragvon knabbi » Mi 25. Aug 2010, 20:05

Nee,bist nicht offtopic...sorry übrigens,habs in Eile geschrieben...stimmt,ist nicht KNN sondern KNA und steht Knabstrupper in Klammern dahinter...
Tja,mehr kann man als Laie leider nicht wirklich sehen wahrscheinlich...als ich auf die Suche ging,da hab ich schlicht diese KNAs mir angeguckt und nachgezählt erstmal,so ohne Ahnung...nachdem ich mir einige angeguckt hatte,da sagten mir mit der Zeit einige Namen etwas,aber bis ich sooo ein wenig Bescheid wußte,das dauerte!!!! :roll:
Habe halt die ZÜchter abgeklappert,mir die Pferde genau angeschaut,die Pedigrees dazu und blieb letztlich an 2 Reinzuchtdamen hängen :D .Einmal braun und einmal schwarz :)
Man kann halt nur auf seriöse Züchter vertrauen,daß die einem keinen Sch...erzählen und man sollte ungefähr vorher wissen was man möchte und konkret danach fragen. Und wenn ich ein Barockpferd möchte,dann sollte die Optik auch entsprechend sein und nicht zu warmblütig.... ;) :D
Übrigens können Mixe was supernettes und tolles sein,ohne Frage!
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Re: Preise und Zusammensetzung bei Knabstruppern!

Beitragvon Eline » Mi 25. Aug 2010, 22:06

Huhu,
jetzt hab ich dazu doch ein neues Thema aufgemacht :arrow: viewtopic.php?f=18&t=346

Lasst euch das mal durch den Kopf gehen und seht es mal aus der Sicht, das jemand *nur* einen Knabstrupper will :mrgreen:
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